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Zeit für ein Update

Es ist mal wieder höchste Zeit für ein Update dieser Webseite. Seit April ist viel Zeit vergangen und noch mehr passiert. Leider bleibt die körperliche Arbeit größtenteils an mir hängen, da Susannes Rücken und damit verbuinden Schmerzen, eine körperliche Belastung nicht zulässt. Sie ist dafür umso mehr mit der Ideenfindung, der Auswahl der richtigen Pflanzen und Gesprächen mit verschiedenen Ämtern beschäftigt. 

 

Im Naturgarten selbst ist von der vielen Zeit die wir dort verbracht haben, irgendwie gar nicht sooooo viel zu sehen, denn durch die Hitze und langanhaltende Trockenheit - seit Pfingsten hat es genau 1x (!!) ausgiebig geregnet - haben wir darauf verzichtet, schon groß Bäume und Sträucher zu pflanzen. Dafür gab es aber einen Termin mit unserer Försterin - die uns aufzeigte, wo unser kleiner Wald überall durchforstet werden muss, um ihn zu verjüngen und gesund zu erhalten. Im Herbst werden deshalb auch etliche alte oder zu eng stehende Bäume gefällt werden müssen. Dazu wurde uns geraten, die Traubenkirschen klein zu halten, die fast den gesamten Wald besiedeln, da dieser Neophyt durch seine Geschwindigkeit, Wuchs- und Vermehrungsfreude droht andere, heimische  Arten zu verdrängen. In diese Arbeit ist schon viel Schweiß geflossen, aber zu sehen ist davon kaum etwas ... 

 

Ein wenig Stress und Sorgen macht uns noch die Heuernte. Wir haben uns einen tollen Jansen MGT-420 Einachser mit Mähwerk gekauft und damit bisher irgendwie kein Glück. Der Einachser läuft super, aber das Mähwerk ist grad in der Werkstatt, nachdem es nach ca. 0,75ha Wiese zu Problemen kam  ... so warten immer noch ca. 2ha darauf endlich gemäht zu werden. 

 

Einen "Brunnen" haben wir nun auch ... nein, wir haben nicht gebohrt oder gerammt ... wir haben gegraben. ;) Bei unserem Nachbarn haben wir gesehen, dass ihr Gartenteich, der nur durch Grundwasser gespeist ist, gar nicht so tief liegt ... also fingen wir an zu graben und sind nach ca. 1m schon auf Grundwasser gestoßen. Insgesamt haben wir das Loch auf ca. 1,5m vertieft und können nun mit einem Eimer ca. 100-150l Wasser entnehmen, bevor der Brunnen wieder etwas Zeit braucht, um voll zu laufen. Für das Gießen der wenigen schon vorhandenen  Sträucher und Pflanzen, ist dies eine wunderbare Vereinfachung. 

 

 

Natürlich ist noch viel mehr passiert - mit Zaunbau, Aufräumen, Gießen, Ämtern, Firmengründung, Erlaubnissen und Konzepten - für das hier kein Raum ist ... jedenfalls freuen wir uns immer wieder über den Garten, verbringen jede freie Minute in Klausdorf und genießen die Ruhe und Stille, das Rauschen der Bäume und das Gezwitscher der Vögel. 

Schöne und faszinierende Tiere lassen sich jeden Tag beobachten. Wenn der Biss dieser Pferdebremse nicht so unangenehm wäre, wäre meine Begeisterung noch größer ... ;)

Aber es sind faszinierende Insekten. Mehr dazu bspw. auf Wikipedia: Pferdebremse