Klausdorfer Imkerei & Bienengarten

Im April 2018 haben wir einen Teil unserer Bienenvölker auch in Klausdorf stehen und damit begonnen, den Waldgarten bienenfreundlich zu gestalten. 

 

Dabei denken wir natürlich nicht nur an die Honigbienen, die wir zur Not aus selbst füttern könnten, sondern ganz besonders auch an die vielen Wildinsekten, für die in unserer Kulturlandschaft oftmals kein Platz und kein Nahrungsangebot mehr vorhanden ist. Neben den unterschiedlichen Elementen wie Steinpyramiden, Totholzzäunen, Trockenmauern oder Insektenhotels sorgen wir für eine abwechslungsreiche, durchgängige Trachtsituation - so finden alle immer genug ... 

 

Es ist angedacht, in Zukunft einen Lehrbienenstand sowie Führungen durch den Bienengarten anzubieten. Bei Interesse sprechen Sie uns aber ruhig jetzt schon darauf an: susanne@kairies.de

Im Sommer 2018 konnte der erste "Klausdorfer Honig" geerntet und abgefüllt werden. Wie auch an unseren anderen Standorten entnehmen wir den Bienen auch in Klausdorf nur 2x im Jahr Honig, um permanenten Stress zu vermeiden. Deshalb gibt es bei uns nur "Frühtracht" und "Sommerhonig". Der Honig wird entnommen, die Waben entdeckelt, geschleudert und der Honig dann durch ein Grobsieb von Wachspartikeln u.ä. gereinigt. Es wird kein Feinsieb verwendet, um möglichst viel des wertvollen Pollens im Honig zu belassen. 

 

Aktuell kostet der Honig: 

 

Frühtracht- oder Sommerhonig

500g

= 6€

250g

= 3€

125g

= 2€

 

Versand gegen Kostenübernahme möglich / Auslieferung im Umland von 10km rund um Ludwigsfelde ab 10 Gläsern, weitere Entfernungen nach Absprache 

 

Bei Interesse freuen wir uns über eine Mail an: info@klausdorfer.de, alternativ eine Whatsapp oder einen Anruf unter 0177-2085370 

Neues aus der Imkerei

Zwei neue Königinnen sind angekommen

Am Sonntag bestellt und heute geliefert - so hält sich der Stress in Grenzen ... doch zur Vorgeschichte:  Als ich am Samstag meine Völker in Ludwigsfelde kontrollierte, stellte ich fest, dass in einem der im Mai erstellten Ableger keine Brut mehr vorhanden ist.

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Bienenschwarm am 19.05. - einlogiert in eine TopBarHive

Am letzten Sonntag erhielt ich einen Anruf aus Ludwigsfelde, dass sich ein großer Bienenschwarm in einer Thuja, direkt an der Terrasse eines Restaurants sammeln würde. Es gab große Befürchtungen, dass die Bienen den Gästen die am Nachmittag erwartet wurden, Schaden zufügen könnten. Also habe ich mich auf den Weg gemacht und mich erwartete der größte Schwarm, den ich bisher einfangen durfte ...

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Endlich geht es wieder los ...

Leider hatten wir nicht ganz so viel Zeit wie wir es uns wünschen, aber nach einigen Monaten der Ruhe ist wieder Leben in den Naturgarten eingekehrt. Schon vor einigen Wochenenden wurden weitere Aronias gepflanzt, jede Menge Beerensträucher, einige Pfaffenhütchen, etliche Rosensträucher und immer wenn es die Zeit zugelassen hat, haben wir versucht, die Spuren des Durchforstens im Herbst zu mildern ...

 

Ganz ehrlich - nie wieder ... wirklich nie wieder beauftrage ich einen Forstbetrieb mit der Durchforstung unseres kleinen Wäldchens! Die Försterin meinte, dass es notwendig sein und wir haben ihr vertraut, aber dass unser Wäldchen nun aussieht wie nach einem Bombeneinschlag haben wir nicht erwartet. Auch sind die Spuren des Harvesters tief eingegraben und werden wohl noch Jahre zu sehen sein ... und für uns sind noch viele, sehr viele Stunden Arbeit zu leisten, bis es wieder schön aussieht.

 

An diesem Sonntag hatten wir leider nicht so viel Zeit, also haben wir uns auf ein paar Kleinigkeiten konzentriert. Der Steinhaufen - für die Salamder und Ringelnattern ist in den Beerengarten umgezogen, in dem wir noch einige Jochelbeeren gepflanzt haben und in die Hecke haben wir ein Igelhaus gebaut. Unser Hügel-Mulchbeet hat als erste Siedler zwei Rhabarberpflanzen erhalten ...


Das Einzige was uns etwas traurig macht ist, dass wir in diesem Winter einige Bienenvölker verloren haben - nicht im Naturgarten - aber an den anderen Standorten in Ludwigsfelde.

 

Nun aber  freuen uns auf die nächsten Wochenenden, wo wir hoffentlich wieder mehr Zeit draußen verbringen können und jede Menge neue Projekte auf uns warten  ... aber schon jetzt blüht es allerorten, die Bienen haben jede Menge zu tun, viele Hummeln suchen verlassene Mäuselöcher und starten ihre Völker ...und so langsam taucht der Garten wieder in ein zartes Grün ... :)

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Handel: Jeder vierte Honig mangelhaft

Gerade habe ich den hier verlinkten Artikel auf NTV.de gelesen: Jeder vierte Honig ist mangelhaft


Natürlich ist Honig vom Imker nicht perse besser als Honig im Supermarkt. Aber es gibt einige Gründe mehr, die für ein regionales Produkt sprechen:


1. Der ökologische Fußabdruck eines Honigs aus China, Brasilien oder Mexiko ist riesig, im Vergleich zu Honig vom Imker nebenan, der nicht tausende Kilometer durch die Welt geflogen wurde. 


2. Der Honig deiner Region enthält auch die Pollen deiner Region - der aus China, Pollen auch China... soll Honig auch zur Desensibilisierung bei Heuschnupfen verwendet werden, helfen Pollen aus China, Rumänien oder Brasilien aber nicht weiter ... 


3. Hobbyimker füllen direkt nach dem Schleudern ab, so wird der Honig nicht immer wieder "aufgetaut", gefiltert oder geklärt ... so sind Hitzeschäden nicht zu erwarten. 


4. Der Hobbyimker zeigt ihnen bestimmt gern, wo die Bienen stehen, weiß welche Trachten wo blühen und kann ihnen Geschichten zu seinem Honig erzählen ... damit hat dieses Produkt für mich mehr "Herz und Seele" als Honig aus industrieller Produktion und Abfüllung.


5. Ich stärke mit dem Kauf regionaler Produkte die regionalen Imker, Bauern, Gärtner, Händler - Menschen,  denen meist auch die Region in der sie leben nicht egal ist, die sich für eine gesunde Umwelt einsetzen und dafür oftmals große finanzielle Mittel privat aufbringen ... für mich ist die absolut förderungswürdig und wird deshalb unterstützt.  

Das Projekt geht los ...

Endlich geht es los. Über ein Jahr hoffen, wünschen, verhandeln, warten, unterschreiben, warten liegt hinter uns. Seit März 2018 aber gehören uns ca. 3ha Wald, Wiese und Luch. Ein kleines Stück Natur, dass wir erhalten und fördern wollen, dass uns Erholung und Ruhe aber auch viel Arbeit geben wird. Noch bedeckt Schnee und Eis das Gelände aber sobald es etwas wärmer wird, werden wir mit den ersten Schritten beginnen ... 

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